1-Tages Programmierworkshop
Roboter
Die Teilnehmer bauen einen fahrenden Roboter aus Klemmbausteinen und programmieren diesen mithilfe visueller Programmierung. Der Roboter kann nach der Programmierung mit einer selbst programmierten Fernbedienung gesteuert werden. Zudem wird er so programmiert, dass er beim Rückwärtsfahren piept und blinkt.
Modul 1: Einführung und Hardwaregrundlagen
Modul 2: Steuerung der Antriebssysteme
Modul 3: Sensorik und Zusatzfunktionen
Modul 4: Integration und Fernsteuerung
Dieser Workshop richtet sich primär an Kinder und Jugendliche. Für Unternehmen eignet er sich als Teamevent, bei dem Mitarbeitende gemeinsam einen Roboter bauen, einfache Programmierung erlernen und gemeinsam Problemstellungen lösen.
Coworking Space
Maria-Goeppert-Straße 1 – MFC 1
23562 Lübeck
Alle Materialien werden von uns zur Verfügung gestellt.
0 € für Personen unter 27
400 € für alle anderen
Wie viele Schüler können an den Workshops teilnehmen?
Im Normalfall sind unsere Workshops alle bis zu einer Klassengröße von 24 Schülerinnen und Schülern ausgelegt. Sollte ihre Klasse größer sein, sprechen Sie uns gerne an, wir sind zuversichtlich auch dafür eine Lösung zu finden.
Wie funktioniert ein 3D-Drucker?
Es gibt inzwischen circa 30 verschiedene Verfahren die sich alle als 3D-Druck oder additive Fertigung bezeichnen. Additive Fertigung deshalb weil man Material hinzufügt, im Gegensatz zur subtraktiven Fertigung, wo man Material weg nimmt. Die 3D-Drucker die wir im Workshop verwenden arbeiten nach dem FDM-Verfahren (Fused Deposition Modelling). Dieses wird auch als FFF (Fused Filament Fabrication) bezeichnet. Klingt alles viel komplizierter als es ist. Im Prinzip kann man sich das vorstellen wie eine Computergesteuerte Heißklebepistole nur mit einem viel, viel feineren Faden von ca. 0,5mm Durchmesser. Diese zeichnet auf die Druckplatte die Kontur, schraffiert diese aus und verfährt die Druckplatte um ca. 0,2mm nach unten. Dann zeichnet sie die zweite Schicht auf die Erste. Wieder zuerst die Kontur, dann die Füllung. So entsteht Schicht um Schicht das 3D-gedruckte Objekt.
Das Material bezeichnet man als Filament. Es ist ein 1,75mm starker Kunststoffaden der auf eine Spule gewickelt ist. Wir drucken fast ausschließlich mit PLA ( Polyactic acid) ein thermoplastischer Polyester. Dieses Material basiert nicht auf Erdöl, sondern auf Maisstärke und damit einem nachhaltigen Rohstoff. Hinzu kommt, dass sich PLA sehr gut recyceln lässt. Wir schicken unsere PLA Reste, Fehldrucke etc. zur Recyclingfabrik, einem Start-Up aus Braunschweig was daraus neue Filamente macht. Dadurch tun wir etwas Gutes für die Umwelt und unseren Geldbeutel, denn wir bekommen für das Einsenden der Reste einen kleinen Rabatt. Auch die leeren Spulen schicken wir ein. Diese werden wieder befüllt. So ist 3D-Druck eine nachhaltige Zukunftstechnologie.
Was kosten die Workshops?
Unsere Workshops sind für die Schülerinnen und Schüler durch die großzügige Förderung der Possehl-Stiftung fast kostenfrei. Alle eintägigen Workshops sind kostenfrei, alle dreitägigen Workshops haben einen Eigenanteil von 20€ incl. MwSt.